10. Dezember 2011

Österreichs Wanderdörfer präsentieren neues Infoportal

40 österreichische Wanderregionen präsentieren auf dem neuen Internetportal www.winterwandern.wanderdoerfer.at Informationen rund um das Thema Winterwandern. Zahlreiche Features und eine benutzerfreundlichen Oberfläche vereinfacht die Planung von winterlichen Touren.

Bisher sind über 300 Winterwanderwege aus 40 österreichischen Wanderregionen mit Tourenblatt, Kartenmaterial, Höhenprofil und Wegbeschreibung online abrufbar. Dazu erhält man Auskunft über im Winter geöffnete Hütten und Informationen zu Lage, Erreichbarkeit, Öffnungszeiten und Nächtigungsmöglichkeiten. Eine interaktive Landkarte erleichtert die Suche für den User. In der Rubrik Wintergeschichten gibt es Wissenswertes zu österreichischen Traditionen und Veranstaltungen.

Nicht nur an Wanderer und Tourengeher ist gedacht. Tipps zu geführten Schneeschuhwanderungen, Rodelstrecken, Langlaufloipen und Kutschenfahrten sind ebenso vorhanden wie Informationen zu Wildtierbeobachtungen mit kundigen Nationalpark-Rangern.

www.winterwandern.wanderdoerfer.at

2. Dezember 2011

Kanada: ein Dorf aus Eis

Man hat schon mal gehört oder im Fernsehen gesehen, dass es in Finnland oder in Norwegen eine Eisbar gibt, in der man seinen Cocktail mit Handschuhen aus Eiswürfeln trinkt - aber ein ganzes Dorf aus kristallklarem Eis, das gibt es nur in Kanada. Und zwar auf der Insel St. Helene in Montreal, Quebec. Von Anfang Januar bis Ende März 2012 ist dieses Miniatur-Eisdorf zu besichtigen. Es gibt da ein Eis-Hotel mit 15 Zimmern, eine Eisbar, ein Eisrestaurant für 300 Personen, ein Eis-Kongresszentrum für Sitzungen und Events und auch beheizte Iglus. In einer Eiskapelle kann man sich trauen lassen, wozu wir zu warmer Unterwäsche raten. Die einzelnen Gebäude sind durch Eistunnels miteinander verbunden und mit interessanten Lichteffekten versehen, die in der Dunkelheit richtig romantisch wirken. Die Architekten des Eisdorfes - dem einzigen auf der Welt - haben sich da wirklich etwas einfallen lassen, das man sich anschauen muss.

www.snowvillagecanada.com

Bildquelle: snowvillage

Andalusien in der Weihnachtszeit

In Sevilla, der Hauptstadt von Andalusien, gibt es eine ganze Reihe von Klöstern , die in der Vorweihnachtszeit besondere Leckereien backen und diese verkaufen, um damit den Erhalt ihres Klosters zu sichern. Im Winter ist es in Andalusien immer angenehm warm und trotzdem kommt auf den beleuchteten Plätzen der Stadt Weihnachtsstimmung auf. Der Erzbischof von Sevilla organisiert traditionell ab 8. Dezember - dem Tag der Unbefleckten Empfängnis - den Verkauf der Klosterleckereien.

Das Kloster Santa Paula beispielsweise, das auch kunsthistorisch interessant ist, produziert tolle Marmeladen und Gelees aus Quitten und Kürbis. Alles wird mit Liebe, Milde und Hoffnung gewürzt - so sagen die Nonnen. Im Kloster Santa Ana gibt es Mandelöl, Pralinen und Krapfen, im Kloster Santa Ines Weihnachtsmänner und Öl und Nudeln, im Kloster Misterio de la Merced werden arabische Happen und gefüllte Datteln sowie Mandelmilch und Mandelsplitter angeboten . Schokolade, Nougat und Eisspezialitäten gibts bei den Nonnen von Santa Maria del Soccoro. Pinienkerne und Marzipankringel sollte man im Kloster von San Clemente versuchen. Diese Liste könnte man noch lange fortsetzen. Fest steht, dass Sevilla in der Weihnachtszeit eine ganz besondere Atmosphäre hat.

www.spain.info/de