11. Oktober 2011

Frankreich: Sturmflutengucken in der Bretagne

Etwa 30 Kilometer vor der bretonischen Küste im Nordwesten Frankreichs liegt die kleine Insel Ouessant. Die Gegend ist seit eh und je bei Seefahrern äußerst unbeliebt, denn dort gibt es oft heftige Stürme und gefährliche Strömungen. Und genau die haben es einer Bewohnerin der Insel angetan und sie hat aus Wind, Wellen und Sturm ein touristisches Highlight gemacht. Odine Morin - so heißt sie - geht genau dann spazieren, wenn es so richtig windig ist und die Wellen am höchsten peitschen. Windstärke 6 muss es schon sein, dann, so sagt sie, ist die Insel am interessantesten. Sie nimmt Gäste mit zu den interessantesten Beobachtungspunkten, erklärt, warum und wo sich die Stürme bilden, was die Leuchttürme für Aufgaben haben und wo es auf der Insel am Schönsten ist. Die 27-Jährige ist so begeistert davon, dass man sie gerne zu abenteuerlichen Tag- und Nachtzeiten auf ihrer Führung begleitet und auch den Märchen, die sie erzählt, zuhört.

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