29. Januar 2011

Blumenschätze im Stift Klosterneuburg

orchideeZum achten Mal kann man im Stift Klosterneuburg bei Wien im März wieder die große Orchideenschau samt Kunstschätzen aus sechs Kontinenten bewundern. Orchideenliebhaber und -züchter kommen aus der ganzen Welt, um wilde und hochgezüchtete Orchideen zu bestaunen. Auf 1.800 qm sieht man in der Orangerie und in einem Zelt davor Dschungel und Wasserfälle ganz naturgetreu, Schmetterlinge und die unglaubliche Vielfalt der Orchideensorten. Dazu gibt es Hinweise auf Kunstschätze in den jeweiligen Regionen aus denen die Orchideensorten kommen. Zum Teil kann man Sorten kaufen.

www.stift-klosterneuburg.at

Bildquelle: "Stift Klosteneuburg"

Winter-Pferderennen an der Ostsee

In Warnemünde wird vom 4.bis 6. Februar 2011 wieder das "Warnemünder Wintervergnügen" veranstaltet. Da traben erst einmal die unterschiedlichsten Pferderassen vom Kaltblut bis zum Pony durch die Stadt, während die Zuschauer sich schon mal an beheizten Ständen an der Promenade warm trinken können. Die Kinder dürfen am Strand Hufeisenwerfen machen, Kutschfahren oder Ponyreiten. Und ganz Mutige gehen tatsächlich in der eiskalten Ostsee baden, weshalb sie sich auch die "Rostocker Seehunde" nennen. Abends findet jeweils ein großes "feuriges Event" statt.

www.rostock.de

Wild West in Texas: Rodeo

rodeo

Man erwartet - wie jedes Jahr - an die 2 Millionen Fans und Zuschauer zum größten Rodeo der Welt in Houston/Texas. 2011 findet es von 1. bis 20. März im Reliant Stadium statt. Die besten Cowboys der Welt reiten, und messen sich in den verschiedensten Wettkämpfen wie Bullenreiten, Lassowerfen und Stierringen. Das Riesenevent beginnt bereits mit dem Einzug der Cowboys und ihrer Pferde, wenn sie durch die Stadt reiten. Die pferdeverrückten Texaner säumen die Straßen und es herrscht eine tolle Stimmung. Während der gesamten Zeit gibt es auch zahlreiche Showeinlagen mit bekannten Country-Sängern und anderen Künstlern. Viehauktionen finden ebenso statt wie Prämierungen der besten Pferde und Cowboys. Und wer von all dem Pferde- und Reitgetümmel genug hat, kann das NASA-Space-Center besuchen, wo man alles über die Geschichte der Raumfahrt erfahren kann.

www.visithoustontexas.com

Bildquelle: "Greater Houston Convention and Visitors Bureau"

24. Januar 2011

Bayerischer Wald: IGLU-bauen

In Mitterdorf gibt es etwas für wirklich Abenteuerlustige: Dort steht nämlich bereits ein Igludorf, in dem man richtig wohnen kann. Natürlich muss man den Winter schon arg mögen und gegen Kälte gefeit sein. Wenn man möchte, kann man lernen, wie man einen Iglu baut.und wie man sich darin verhalten muss. Es gibt zu bestimmten Terminen richtige Workshops mit einem Iglu-Master ( sie sind am 1., 8., 5. und 12. Februar 2011 oder auch auf Nachfrage). Der Master zeigt, wie man mit der Schneeschaufel und der Schneesäge die Übernachtungsstätte anlegt. Leute, die das schon gemacht haben, sagen, es sei wärmer als in einem Zelt. Im Igludorf Bayerwald gibt es bei Ankunft einen Willkommensdrink und dann wandert man mit dem Master auf Schneeschuhen zur Iglusiedlung. Abends gibt es eine Fackelwanderung und natürlich ein zünftiges Nachtmahl in einem nahen Gasthof, bevor man dann mit seiner Thermomatte, seinem Schlafsack mit Fleece-Inlet seinen Iglu bezieht. Lange Unterhosen, Wollmützen und Handschuhe werden dennoch für die Nacht wärmstens empfohlen.

www.igludorfbayerwald.de

Florida: Neues Museum

Endlich ist es fertig und eröffnet: das 36 Millionen teure Dali-Museum in St. Petersburg/Florida. Die spanische Prinzessin Cristina hat das eigenhändig gemacht und damit "einen Meilenstein in der Kunstszene im amerikanischen Sonnenstaat gesetzt", wie es vollmundig aber durchaus richtig in der Pressemitteilung heißt. Das Dali-Museum in St. Petersburg gibt es zwar schon lange, aber dieser Neubau ist jetzt sicherlich ein wichtiger Anziehungspunkt für Kunst- und Kulturbeflissene an der Westküste der USA. Im Neubau findet man nunmehr Bilder und Gemälde von 1917 bis 1970, mehr als 100 Aquarelle und Zeichnungen des Künstlers, sowie mehr als tausend Zeichnungen, Skulpturen und auch Schmuckstücke

www.fti.de

12. Januar 2011

Saarland: Völklinger Hütte

In der Gebläsehalle des Weltkulturerbes Völklinger Hütte werden noch bis 23. Mai 2011 Artefakte der Kelten gezeigt. Genau hier nämlich haben die Kelten erstmals aus Erz, das sie hier fanden, Eisen gemacht und damit ist hier auch der beste Ort, die über 1600 Leihgaben aus aus aller Herren Länder auszustellen. Es ist die weltweit größte Keltenausstellung. Man sieht Waffen, Schmuck und allerlei Haushaltsgegenstände, sowie Grabbeigaben aus den Fürstengräbern und sogar Goldschmuck. Man kann detailliert das Leben der Kelten von vor 2 500 Jahren nachvollziehen, sogar ein Keltenhaus wurde eigens nachgebaut.

www.voelklinger-huette.org

Österreich: Pilgerweg am Wildkogel

Man muss sich nicht unbedingt den gesamten Pilgerweg abquälen um Erleuchtung zu erlangen: einen Tag den Neukirchner Pilgerweg in Österreich langsam und ruhig entlang zu wandern, bringt schon viel. Ruhe und Gelassenheit findet man am besten in der Natur und in der Urlaubsregion Wildkogel. Man "entschleunigt". Und man kommt an einem Tag dort im übrigen auch an immerhin neun verschiedenen Kirchlein und Kapellen vorbei, wo man mal innehalten kann. Auch verhungern muss man nicht - es gibt allerhand Gutes aus den Pinzgauer Kochtöpfen, das von den Köchen in den Gasthöfen am Pilgerweg zubereitet wird. Und mit Blick auf die Hohen Tauern gehts danach flott weiter auf dem Pilgerweg am Wildkogel.

www.urlaubsarena-wildkogel.at

USA: Pensylvania

Hier, an der Ostküste der Vereinigten Staaten, beginnt eigentlich Amerika, sagt man. In der Tat wurde hier die Unabhängigkeit ausgerufen und der Bürgerkrieg entschieden. Auch der Big Mäc wurde hier erfunden und das Harley Davidson Motorrad, zwei weltberühmte Marken.

Seit dem November 2010 gibt es ein beachtenswertes Museum in Philadelphia: das National Museum of American Jewish History, in dem man 350 Jahre jüdische Geschichte verfolgen kann, ebenso wie das Leben berühmter Juden wie Albert Einstein oder Leonard Bernstein.

www.nmajh.org

8. Januar 2011

Stormwatching in Oregon

Im Staat Oregon im Nordwesten der USA haben sich die Tourismusverantwortlichen etwas ausgedacht, was wir zuvor noch nicht gehört haben: stormwatching - also Sturmbeobachtungen. Man bucht sich in eines der Hotels oder Inns an der Küste des Pazifiks ein - es gibt deren zahlreiche in allen Kategorien - setzt sich hinter dicken Panoramascheiben in gemütlichen Sesseln ans Kaminfeuer und blickt aufs Meer hinaus - einfach so. Da tut sich nämlich im Winter allerhand. Es schlagen riesige Wellen fast bis an die Scheiben, ganze Baumstämme sollen zuweilen herangetrieben werden, Treibholz schwimmt umher, geysirartige Wasserfontänen spritzen unerwartet in die Höhe - es muss ein großartiges Spektakel auf diesem 40 Kilometer langen Küstenabschnitt sein. Man muss eben nur immer in sicherer Distanz bleiben und - wenn man rausgeht - nicht den Regenschutz vergessen. Wers mag......

www.beachconnection.net

Historische Leuchttürme

An der fast 600 kilometerlangen Küste des Staates Oregon stehen elf sehenswerte und historische Leuchttürme, auf die man sehr stolz ist. Zwar sind sie heute nicht mehr von ihren Wärtern bewohnt, weil sie automatisiert sind, aber sie sind sehenswert. Und einige kann man auch besuchen. Seit 1870 in Betrieb ist beispielsweise der Leuchtturm in der Nähe von Port Orford, der gleichzeitig auch der Westlichste an der Küste ist. Er leuchtet stark und weit mit seinen 78 Metern über dem Meeresspiegel und man sagt, dass er viele Menschenleben gerettet hat, die sonst im tosenden Meer untergegangen wären.

In der Gegend um Newport gibt es zwei Leuchttürme, in denen es gespenstisch zugehen soll - einer davon ist ganz aus Holz und er steht an der Yaquina Bay und zwar schon seit dem Jahr 1871. Er ist einer der wenigen Leuchttürme, in denen der Wärter auch wohnte, aber was daran so gespenstisch sein soll, wissen wir nicht.

Beim Yaquina Head Leuchtturm hingegen weiß man ein bisschen mehr: Der wurde 1873 in Betrieb genommen und als er noch im Bau war, stürzte ein Bauarbeiter vom Gerüst und seine Leiche konnte nicht geborgen werden. Diesen Leuchtturm kann man heute besuchen und vielleicht ein bisschen erschauern. Auf jeden Fall ist er ein Anziehungspunkt in dieser Gegend von Oregon - so wie auch die anderen seltenen Leuchttürme dort.

www.lighthousefriends.com