29. Dezember 2010

Inselhopping vor Madagaskar

Die bekannteste Insel vor der Küste Madagaskars ist wohl Nosy Be, die auch Parfüminsel genannt wird. Sie ist auch die am Besten erschlossene von den zahlreichen Inseln dort. Hier wächst der Parfümrohstoff Ylang-Ylang. Die Buchten sind zauberhaft, die Strände sauber und Nosy Be ist auch nicht überlaufen.

Die Nachbarinsel ist Nosy Komba, die auch Lemureninsel genannt wird. Der Name kommt von der Halbaffenart, den Mohrenmakis, die hier überall herumturnen und zuweilen auch recht aufdringlich sein können.

Nosy Tanikely hingegen ist etwas für Schnorchler und Taucher, die hier Fische und Schildkröten unter Wasser beobachten können.

www.madagascar-tourisme.com

Schlittenhunde in der Kuhlenloipe

Nun laufen sie wieder - und das schon zum 37. Mal: die berühmten Schlittenhunde von Winterberg im Sauerland. Am 12. und am 13. Februar 2011 toben sie mit ihren Mushern - den Führern - durch den Schnee - und sie lieben es. Sie müssen verschiedene Distanzen in verschiedenen Disziplinen absolvieren. Das Ganze findet in der Winterberger Kuhlenloipe statt und zieht jedes Jahr die Zuschauermassen an.

www.winterberg.de

Auf den Spuren von Wölfen, Luchsen und Bären

Im südlichen Polen - genauer im Bieszcezady-Nationalpark - kann man vor allem im Winter auf Schneeschuhen den Spuren von Wölfen, Luchsen und sogar Bären folgen. Ein Reiseveranstalter in Brandenburg organisiert Touren dorthin und gibt eine Einweisung zu den High-Tech-Schneeschuhen, die man für diese Wanderungen braucht. Man kommt durch verlassene Dörfer, sieht orthodoxe Holzkirchen und isst mit den Einheimischen. Das Ganze findet mit deutschsprachiger Führung noch im Januar und Februar 2011 statt.

www.polen.travel

17. Dezember 2010

Niederbayern: Nach Weihnachten wird laut

Sie konnten es kaum abwarten, die furchterregenden Gestalten, als hätte ihnen die weihnachtliche Ruhe schon zu lange gedauert: die Perchten treiben bereits den Winter aus. Dazu verkleiden sie sich gar schauerlich. Masken und Felle, Trommeln und Glocken werden umgehängt und dann ziehen sie mit lautem Getöse von Haus zu Haus. Die Tradition besteht in ganz Niederbayern seit Urzeiten und beruht auf altem Volksglauben.

Den Höhepunkt erreicht das Getümmel am 5. Januar nach den Rauhnächten, die in manchen Orten auch ganz verschieden begangen werden.. So geht beispielsweise die "Drud" um - oder auch das "bluatige Thamerl" , auch die "Wolfauslasser" über die wir schon berichtet haben, sind mancherorts zugange. Man trifft die Goaslschnalzer, die Moosweiberl, die Seelvögl und mancherlei Waldschrate und viele Hexen, die alle genug haben vom strengen Winter. Auch das Böse wollen sie aus der Welt vertreiben, aber das versuchen sie schon seit dem Jahr 1725. Sie haben immer ein großes und begeistertes Publikum, das auch fleißig spendet. Das Geld bekommen die Hirten, die im Sommer so viel arbeiten müssen.

www.ostbayern-tourismus.de www.brauchtumsverein-bad-griesbach.de

Tegernseer Tal: Heißluftballon-Festival

Es ist der Höhepunkt der Wintersaison: Schon zum 11. Mal werden von 26. bis 30. Januar 2011 auf verschiedenen Plätzen beim Jod- und Schwefelbad in Bad Wiessee etwa 50 bunte Heißluftballons in allen möglichen Formen in den Himmel steigen. Am Abend glühen die Brenner rötlich und erzeugen eine eigenartige Stimmung beim Publikum, das übrigens gegen ein Gebühr selbst mitfahren kann und auf diese Weise das ganze Tegernseer Tal einmal von oben sehen kann.

Für die Kinder gibt es am Boden die "Sinneserlebniswelten", bei dem Jongleure und Akrobaten und kleine Ballone für Erstaunen sorgen. Und am Wallberg kann man natürlich auch wieder Rodeln - für Stadtkinder immer ein ganz besonderes Erlebnis. Wer keinen eigenen Rodelschlitten hat, kann einen ausleihen.

www.tegernsee.com

5. Dezember 2010

Winterspaß in Schleswig-Holstein

Bratpfannen Curling

Wer glaubt, dass man im Norden Deutschlands im Winter nicht Ferien machen kann, der irrt. Man kann sogar rodeln, denn es gibt ein richtiges Wintersportgebiet mit ganzen drei Pisten. Die höchste Erhebung - Berg kann man wirklich nicht sagen - ist der Bungsberg. Er ist sage und schreibe 168 Meter hoch. Es gibt sogar einen Schlepplift, der einen hochzieht. Und die Abfahrt dauert gerade einmal 26 Sekunden. Man kann da richtig viel Spaß haben und weiß abends, was man getan hat, denn natürlich macht man diese Abfahrt nicht nur einmal.

Viel Spaß macht auch das Eissegeln im hohen Norden, wenn das Watt zugefroren ist. Und auf dem Einfelder See bei Neumünster kann man wunderbar Schlittschuhlaufen.

Boßeln ist ein typisch norddeutsches Wintervergnügen. Man muss es erst einmal lernen: Mit Bleikern gefüllte Holzkugeln werden auf zugefrorenen Wegen und Strassen geworfen - es spielen immer zwei Mannschaften gegeneinander. Die Strecke ist acht Kilometer lang. Wer für diese Strecke die wenigsten Würfe gebraucht hat, ist der Gewinner.

www.holstein-tourismus.de

Bildquelle: Tourismus-Service Scharbeutz

Weihnachten unter Kakteen

Wer dem europäischen und zuweilen sentimentalen Weihnachtsgefühl entfliehen möchte, sollte nach Arizona in den USA fliegen. Dort wird Weihnachten etwas anders gefeiert. Die Kakteenwüste im Süden Arizonas ist eine einzigartige Naturlandschaft. Von bestens ausgestatteten Campingplätzen bis zu feudalen Luxushotel mit Wellnessbereichen kann man alles finden.

In der Hauptstadt Phönix schmückt man an Weihnachten im Botanischen Wüstengarten - Desert Botanical Garden - die stacheligen Kakteen und andere Wüstenpflanzen mit Kerzen und Lametta. Bei Einbruch der Dunkelheit wird alles festlich beleuchtet und es erklingt heitere Musik. Man kann aber auch die Feiertage auf einer Ranch verbringen, auf Westernpferden durch die Wüste reiten und das Lasso schwingen lernen - oder wie man ein echtes Lagerfeuer anlegt. Auch auf diesen Farmen wird an den Feiertagen festlich gegessen und die Familien laden bereits zum deftigen Frühstück ein bevor abends der traditionelle Truthahn serviert wird.

www.arizonaguide.com

1. Dezember 2010

Engel in Würzburg

Für viele Menschen spielen Engel im Leben eine wichtige Rolle. Im Würzburger Museum am Dom kann man vom 10. Dez. bis zum 26. Januar 2011 die Sonderausstellung "Engel - Himmlische Boten und Begleiter" sehen. Sie gibt einen Überblick über die Darstellung von Engeln aus verschiedenen Jahrhunderten. Es wird aufgezeigt, wie unterschiedlich ihre Bedeutung ist, warum sie Flügel haben und was sie für Katholiken oder Protestanten bedeuten.

Es gibt sachkundige Führungen durch das Museum für Erwachsene und Kinder.

www.museum-am-dom.de

Südtiroler Bauernhofwinter

Preiswert, ruhig und erholsam geht es auf einigen der Südtiroler Bauernhöfe im Winter zu. Unter der Marke "Roter Hahn" haben sich 1450 Höfe des Südtiroler Bauernbunds zusammengetan und bieten vor allem für Gäste, die nicht nur Skifahren wollen, ihr Wissen an, das den Stadtmenschen verloren gegangen ist.

Der Patenerhof in Kastelruth beispielsweise, auf dem Oma Maria lebt, kocht mit den Gästen traditionelle und schmackhafte Gerichte wie Speckknödel, Krapfen oder "Strauben".

Abends wird bei Oma Maria gebastelt und dabei werden Märchen und Sagen erzählt, die das Schlernmassiv umgeben. Auch magische Kräfte soll es in dieser Gegend schon seit Urzeiten geben.

Bauer Rudolf vom Bacherhof in Pfitsch hat sich ebenfalls etwas Nettes ausgedacht. Er geht mit seinen Gästen hinaus in den glitzernden Schnee und begibt sich auf Spurensuche. Wer weiß schon noch, wie eine frische Spur vom Reh oder vom Fuchs aussieht, wie die kleinen Tatzen einer Katze oder die Krallen der großen schwarzen Raben? Hier kann man es sehen lernen und deuten.

Auf dem Thalerhof in Feldthurns beschäftigt sich Bauer Herbert im Winter mit Holzschnitzen - er hat es sogar richtig gelernt. Aus dicksten Holzstämmen aus dem eigenen Wald schnitzt er in seiner Werkstatt moderne und auch sakrale Skulpturen. Seine Gäste dürfen nicht nur zusehen, sondern unter seiner fachkundigen Anleitung auch selbst schnitzen.

Auf dem Untersteinhof in Niederdorf kann man die Bio-Vollwertküche erlernen und erleben, wie gut eine kleine Kneippkur nach einem anstrengenden Skitag tut.

www.roterhahn.it

Bildquelle: "Roter Hahn"

New England für Genießer

Die USA-Staaten Maine, Massachusetts, New Hampshire, Rhode Island und Vermont bezeichnen sich als das historische Herz Amerikas. In der Tat ist es von Europa aus über Boston am schnellsten zu erreichen. Mehr als 166 000 Deutsche sind im letzten Jahr auf diesem Weg dorthin geflogen. Sicher haben viele von ihnen entdeckt, dass es in dieser Gegend herrliche Sachen zu essen gibt, und man völlig auf Burgers u.a. verzichten kann.

Maine ist berühmt für seine Hummer - nirgendwo sonst weiß man ihn besser zuzubereiten. Nach wie vor wird der Hummer täglich aus dem Meer geholt und in den Restaurants vor den Augen des Gastes zubereitet. Bei gutem Wetter darf man sogar die Fischer auf einer "Lobster Boat Tour" begleiten. Die Stadt Portland ist das Feinschmecker-Dorado schlechthin und dort wird auch jedes Jahr im Oktober der beste Hummer-Koch des Jahres gekürt. In diesem Jahr war es Kelly Patrick Farrin, der seinen Hummer einfach nur gegrillt hat und auf Kräutern, Rukolasalat und mit Gnocchi, Ricotta und Maismilch servierte.

Uns schmeckt das Schalentier am besten, wenn man es nur sorgfältig kocht und mit heißer Butter übergießt.

In Vermont - im Westen New Englands - ist es grün. Felder und Wiesen - es ist ein malerisches Farmland ohne Hektik. Berühmt ist es für zwei Spezialitäten: Ahornsirup und Käse. 41 Käsehersteller wohnen hier und sie produzieren mehr als 150 Sorten Käse aus Ziegen- und Büffelmilch.

Wenig bekannt ist die Tatsache, dass in New England auch Wein angebaut wird. Und zwar in Rhode Island, dem kleinsten Staat dort. Es gibt mehr als 60 Weingüter, die Sorten wie Merlot, Pinot Noir, Cabernet Sauvignon oder Riesling anbauen. Einige der Weingüter kann man besichtigen und Wein verkosten.

www.discovernewengland.com