21. Oktober 2010

Texas: Gespensterfieber

Der 31 . Oktober ist traditionell einer der wichtigsten Feiertage in den USA - nicht nur für Kinder. In Houston/Texas wird er besonders ausgelassen gefeiert. Je verrückter und schräger man sich verkleidet, desto besser. Und möglichst gruselig. Es sollen nämlich die bösen Geister vertrieben werden und dafür hat sich die viertgrößte Metropole der USA wieder etwas besonderes ausgedacht. Hexen führen die Touristen durch die Stadt und erzählen unterwegs schauerliche Geschichten über die Geister des Bürgerkriegs und über ungewöhnliche Todesfälle. Feiern an offenen Gräbern sind nicht ungewöhnlich und es geht dabei zuweilen recht lustig zu. Es hat alles einen tieferen Sinn, wenn die Vampire und die Zombies erscheinen. Am 31.10. wird wieder das gruseligste und ausgefallenste Kostüm gekürt und - um auch noch etwas vernünftiges zu bieten - macht das Joseph Medical Center 300 kostenlose Grippeimpfungen.

www.discoverhoustontours.com

16. Oktober 2010

Fischbratwurst vom Zürichsee

Fischwochen

Die Fischereibetriebe vom Zürichsee bieten noch bis Ende Oktober während ihrer "culinarischen Fischwochen" Spezialitäten von Fischen aus dem Zürichsee an. So kann man beispielsweise jeden Donnerstag Abend um 18.45 Uhr am Dampfschiffsteg in Schmerikan das "Ledischiff" besteigen und allerlei Gesottenes und Gebratenes vom Fisch genießen, das auch noch äußerst gesund ist. Es gibt Fischburger, Fischbratwürste und Fischknusperli mit Salat.

Einen Blick hinter die Kulissen eines Fischereibetriebs kann man ebenfalls werfen - man muss sich aber dazu anmelden.

www.culinarium.ch

Bildquelle: Rapperswil Zürichsee Tourismus

Spuk im Europapark Rust

Von 30. Oktober bis 7. November 2010 spuken wieder die Geister im Europapark, der sich noch aufwendiger schmückt als sonst.

Es gibt Spuk und Schabernack, Süßes und Saures. Skurrile Gestalten geistern umher und entführen die Kinder auch ins Mittelalter. Die können Münzen prägen und Seifen herstellen Leder verarbeiten oder auch Käse machen, außerdem im Lehm herumpantschen. Einkaufen kann man auch Ungewöhnliches: beispielsweise Schmiedeisernes oder alte Kostüme. Abends ist eine Musikschau mit dem bekannten DJ Bobo.

www.europapark.de

13. Oktober 2010

Leonardi-Ritt in Bayern

Einer der größten Leonardi-Ritte in Bayern findet wieder am letzten Oktobersonntag in Grongörgen - das ist im Landkreis Passau - statt. Rund 200 geschmückte und herausgeputzte Pferde und über 40 prächtige Gespanne werden nach dem Gottesdienst durch den Ort ziehen und sich segnen lassen. Die Menschen in dieser Gegend haben eine besondere Beziehung zu ihrem Pferd und das geht auf die padres der umliegenden Klöster zurück, von denen man sich schon vor 300 Jahren den besonderen Pferdesegen erbeten und bekommen hatte. Die Leonardi-Ritte ziehen jedes Jahr viele Besucher an und werden deshalb auf ein paar Wochen verteilt.

www.passauer-land.de

Bayerischer Wald: Das "Wolfauslassen"

Ein verrückter und lautstarker Brauch besteht seit eh und je in Rinchnach im Landkreis Regen. Eigentlich ein kleiner und ruhiger Erholungsort wird er jedes Jahr am 10. November zum wohl lautstärksten in Deutschland. Empfindliche Menschen sollten dann lieber einen großen Bogen machen. Der Brauch des "Wolfauslassens" kommt aus den Zeiten, als man den Kühen auf den Weiden große Glocken umgebunden hatte, damit ihr Geläute Wölfe und Bären vertrieb. Gleichzeitig schnalzten auch die Hirten mit ihren "Goaßeln", den Peitschen, um denselben Zweck zu erreichen.

Heutzutage binden sich am 10. November die Hirten und Bauern die Glocken selbst um und geben damit ihrer Freude über eine verlustfreie Weidezeit Ausdruck. Am Abend vor dem Martinstag entsendet jedes Dorf zwei "Wölfe" mit ihren Glocken und Peitschen, die dann in die Gasthäuser einziehen und ein Höllenspektakel veranstalten. Manchmal kommen bis zu 650 krachmachende "Wölfe" auf diese Weise zusammen, die um 21.30 Uhr gemeinsam läuten und mit ihren Peitschen knallen. Aber dann ist wieder für ein Jahr "a saubre Rua" in Rinchnach.

www.rinchnach.de

7. Oktober 2010

Husumer Krabbentage

Krabbentage

Am Wochenende des 16. und 17. Oktober 2010 dreht sich in Husum mal wieder alles um das kleine Meeresgetier: Krabben, das auch noch andere Namen hat, aber immer köstlich schmeckt. Wie man die Dinger zubereitet, kann man lernen, wenn man den Spitzenköchen über die Schulter schaut. Man kann auch selber pulen, wenn man die Krabben direkt am Hafen vom Fischkutter gekauft hat. Husum will das größte Krabbenbrötchen der Welt herstellen - zusammen mit Spitzenköchen und Schulkindern. Man kann vor Ort ein Stückchen davon erwerben und der Erlös kommt einem guten Zweck zugute.

In der hübschen alten Geburtsstadt des Dichters Theodor Storm wird aus diesem festlichen Krabbenanlass auch die Husumer Krokusblütenkönigin und die Nordfriesische Lammkönigin anwesend sein, die auch am Riesenkrabbenbrot mithelfen.

www.husum-tourismus.de

Bildquelle: Oliver Franke

Olivenwoche in Spanien

In Viana, einer Stadt in der nordspanischen Region Navarra, dreht sich von 19. bis 25. Oktober alles um die Olive, bzw. um das kostbare Öl, das aus der kleine Frucht gewonnen wird. Es gibt zahlreiche Vorträge, Kochwettbewerbe und natürlich auch Verkostungen.

www.turismo.navarra.es

Trüffel in Lothringen

Ziemlich unbekannt ist die Tatsache, dass es auch in Lothringen Trüffel gibt, die durchaus mit ihren Verwandten im französische Perigord konkurrieren können. Aber ein bisschen anders sind sie schon: sie wachsen nämlich nicht wie jene in den Wurzeln von Eichen, sondern unter Haselnusssträuchern im Schatten. Deshalb heißen sie auch Schattentrüffel, aber sie sind ebenso köstlich wie die aus Italien oder Frankreich. Am 20. und 21. Oktober findet das regionale Trüffelfest in der Prämonstratenser-Abtei von Pont-a-Mousson statt - das liegt zwischen Nancy und Metz. Da gibt es einen Trüffelmarkt auf dem auch andere Produkte der Region verkauft werden. Am Samstag-Abend findet ein großes Gala-Trüffel-Dinner statt.

www.tourismus-lothringen.eu