30. Januar 2010

Pop Live in Hamburg

In der Hamburger Kunsthalle werden von 12. Februar bis 9. Mai 2010 320 Kunstwerke von Andy Warhol, Damien Hirst, Martin Kippenberge Tracey Emin und Takashi Murakami präsentiert. Man sieht Gemälde, Photographien und Skulpturen sowie Videos. Einige Ausstellungsräume sind nur für Besucher über 18 Jahren zugänglich - man sieht dort Jeff Koons Serie „Made in Heaven“, die vielleicht nicht jedermann zuzumuten, aber sehr interessant ist.

Die Hamburger Tourismus GmbH bietet für Besucher der Elbmetropole ein Kompaktangebot: Für 99 € gibt es eine Nacht im Hotel Ihrer Wahl plus den Eintritt in die Pop Live Ausstellung, sowie die Hamburg CARD, mit der man Hamburg entdecken und in verschiedenen Restaurants mit 15 % Rabatt speisen kann.

www.hamburger-kunsthalle.de

Floridas unbekannte Inseln

Im Golf von Mexico vor Floridas Küste gibt es ein paar bei uns noch fast unbekannte Inseln. Sie heißen Anna Maria Island und Longboard Key, zusammen nennt man sie Floridas Gulf Islands. Abseits der touristischen Hochburgen weisen sie einsame feinsandige Strände auf, kleine Appartementanlagen im „Old Florida Stil“, kleine Lädchen und Restaurants und vor allem das ganze Jahr über milde Temperaturen.

Zu erreichen sind die Inseln über die Flughäfen Orlando oder Tampa.

www.annamariaisland-longboatkey.com

28. Januar 2010

Kunstkomplex im Wilden Westen

Im "Wilden Westen" der USA gibt es auch Kunst. So ist beispielsweise seit Oktober letzten Jahres in Dallas/Texas die größte Ansammlung von Museen im Südwesten der USA um das "AT&T Performing Art Center“ erweitert worden - ein neues Zentrum für Tanz, Theater und Musik, das Star-Architekt Norman Foster entworfen hat.

Die Westernstadt Fort Worth verfügt allein über fünf Museen, darunter das "National Cowgirl Museum".

Insgesamt ist hier ein gigantischer Kunstkomplex auf 30 Hektar Fläche entstanden. Die neuen Gebäude wurden sensibel zwischen das schon bestehende "Dallas Museum of Art" und das "Black Dance Theater" platziert und ist somit der größte Kunstpark seiner Art in den USA.

Informationen unter www.traveltex.com

Kulturhauptstadt Ungarns

Im Jahr 2010 ist neben dem Ruhrgebiet und Istanbul auch Pees in Ungarn Kulturhauptstadt. Einstmals türkisch war Pees schon immer eine der schönsten Städte im Land. Barock und Jugendstil in der Innenstadt finden sich neben der prächtigen Kassim-Gasi-Pascha-Moschee von 1580 - später eine katholische Kirche.

2010 erwarten einen gleich 10 Museen und elf Galerien in der Stadt. Unbedingt besuchen sollte man das Töpfer- und Keramikmuseum, das im ältesten Wohnhaus der Stadt (erbaut 1324) untergebracht ist.Sehenswert sind auch die christlichen Grabkammern aus dem 4. Jh. n.Chr., die von der UNESCO als Teil des Weltkulturerbes anerkannt wurden.

Dass man hier, im mediterranen Südwesten Ungarns, erstklassigen Wein und eine gute Küche vorfindet, versteht sich fast von selbst. Die ungarischen Fremdenverkehrsämter haben für 2010 eigens eine handliche kleine Broschüre herausgegeben.

www.ungarn-tourismus.de

27. Januar 2010

Wiederaufforstungsprogramm auf Mallorca

Die Baleareninsel Mallorca als Lieblingsinsel der Deutschen hat nicht nur Sonne, Strand und Ballermann sondern dort passiert auch Vernünftiges: So haben beispielsweise im letzten Oktober Umweltminister Miquel Angel Grimalt und der Reiseveranstalter TUI den ersten Baum im Naturpark Llevant bei Arta im Osten Mallorcas gepflanzt. Dort wird in den nächsten fünf Jahren ein Wiederaufforstungsprogramm betrieben, in dem 57.000 Pinien- und Olivenbäume gesetzt werden sollen. Die Gäste können sich daran beteiligen. Für mindestens zehn Euro bekommt der Spender sogar sein Namenstäfelchen an einen Baum befestigt.

Dort, wo früher Wälder standen, die Bränden zum Opfer fielen, werden bald wieder schnellwachsende Bäume stehen und einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Ähnlich denkt auch der Koordinierungsrat der UNESCO und hat kürzlich die Kanareninsel Fuerteventura zum Biosphärenreservat erklärt, da sie vielen Tierarten als Überlebensraum dient. Die Insel hat ein einzigartiges Ökosystem, beispielsweise das Feuchtgebiet „Salandar de Jandia“ das einen wichtigen Lebensraum für Wasser- und Wattvögel darstellt.

24. Januar 2010

88. Opernfestspiele in der Arena di Verona 2010

Alle Inszenierungen der beliebten Opernfestspiele, die zwischen dem 18. Juni und dem 29. August 2010 liegen, hat die Festspielleitung in diesem Jahr in die Hände von Franco Zeffirelli gelegt. Dieser steht weltweit für opulente und farbenprächtige Inszenierungen der letzten Jahrzehnte.

Franco Zeffirelli wird als einzige Neuinszenierung zum Auftakt der Saison "Turandot" machen, aber es werden auch die Klassiker "Aida" und "Carmen", "Madame Butterfly" und "Der Troubadur" gezeigt.

Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Buchen kann man unter www.arena-verona.de.

Die Preise sind seit 2007 gleichgeblieben.

Städtetipp: TOKIO

Japans Hauptstadt Tokio mit seinen ca. 13. Millionen Einwohnern feiert im April wieder das traditionelle Kirschblütenfest. Im großen Ueno-Park kann man picknicken und feiern, aber auch in aller Ruhe das größte Museum des Landes mit seinen unzähligen Schätzen japanischer Kunst besuchen.

Wer früh aufstehen kann - um vier Uhr nämlich - sollte sich die Thunfischauktion auf dem Tsukiji-Fischmarkt am Sumida-Fluss ansehen, wo in unglaublicher Geschwindigkeit die großen Meerestiere versteigert werden. Essen kann diese in vielerlei Zubereitung in einem der über 50.000 Restaurants der japanischen Hauptstadt, denn Fisch mit Reis und Gemüse sind die Hauptnahrungsmittel der Japaner.

Tokio ist riesig, bunt und hektisch, gleichzeitig aber bietet die Metropole zahlreiche Oasen der Ruhe in den vielen wunderschön bepflanzten Parks mit ihren Tempelanlagen .

Und wer shoppen will kann das nach Herzenslust in der luxuriösen Einkaufsmeile Ginza tun, die ganz in der Nähe des kaiserlichen Palastes beginnt. Das geht auch am Wochenende. Kunst und Kunsthandwerk dagegen ist eher in den Straßen rund um den Sensoji-Tempel in Asakusa angesiedelt.

Hin- und Rückflug von acht deutschen Flughäfen gibt es schon ab 592 Euro (Quelle: SAS)

23. Januar 2010

Urlaub in Deutschland ist "in"

Das zeigte sich sehr deutlich bereits im Januar auf der ersten touristischen Messe in Stuttgart, der CMT.

Die Veranstalter und die Buchverlage haben auf diese Tendenz bereits im letzten Jahr reagiert und sich viele neue Urlaubsmöglichkeiten in deutschen Regionen ausgedacht. Beispielsweise der HB-Verlag in Ostfildern. Der brachte einen wunderschönen Bildatlas über die Lüneburger Heide heraus.

Dazu konnte der Verlag den Reise-Journalisten Klaus Bötig gewinnen, der schon viele gute Reisebücher veröffentlicht hat.Er bereiste ausgiebig mit Fotograf Johann Scheibner die Lüneburger Heide und zeigt uns nun, dass es dort nicht nur Heidschnucken und blühende rosafarbene Wiesen gibt, sondern viel mehr.

Man erfährt, dass man nicht nur reiten oder wandern kann, sondern dass es im Viereck Hamburg, Bremen, Hannover und Wolfsburg auch Klöster und Museen gibt, die besuchenswert sind. Beispielsweise das Wind- und Wassermühlenmuseum in Gifhorn oder den schrägen, bunten Bahnhof in Ülzen, den Hundertwasser baute. Die schöne Fachwerkstadt Celle im Norden der Heide wird ausgiebig beschrieben und natürlich auch Lüneburg selbst. Die Küche der Region wird nebst Kartoffel- und Heidschnuckenrezepten erwähnt und der Bildband enthält auch eine Liste mit wichtigen Ereignissen und Festen, die man in der Lüneburger Heide nicht versäumen sollte, wie beispielsweise die Hengstparade in Celle im September.

Der HB-Bildband „Lüneburger Heide“ kostet Euro 8.50

Petra erhöht Eintrittspreise

Im Jahr 2009 besuchten über 700.000 Touristen die "Felsenstadt" in Jordanien. Die Behörden wollen 2010 den Preis dafür von 20.50 Euro auf 32.50 Euro anheben. Dafür gibt es aber kostenlose Führungen an der heiligen Stätte in englischer und arabischer Sprache. Die antiken Bauten gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe und sollen vor größerem Massenandrang geschützt werden.

21. Januar 2010

St. Peter-Ording

Die Tendenz der deutschen Reisenden geht dahin, dass man im eigenen Land bleibt. Ein beliebtes Ziel ist da die Nordseeküste mit ihrem gesunden Klima. St. Peter-Ording liegt am Westrand der Halbinsel Eiderstedt und hat sich zu einem hochmodernen Gesundheits- und Wellnesszentrum entwickelt. Es ist das einzige Heil- und Schwefelbad an der deutschen Westküste und wurde mit seinen markanten Pfalbauten und den typischen Salzwiesen zum UNESCO-Naturerbe im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer erklärt.

Man kommt auch leicht in die Gegend: es gibt auf der Halbinsel Eiderstedt zwei Bahnstationen und einen kleinen Flughafen. Von Hamburg und Kiel führen Autobahn und Bundesstrassen bequem dorthin.

Gut ist das Klima für Menschen mit Haut- und Atemproblemen.

Der Strand mit fünf Badestationen ist mit seinen 12 km Länge und bis zu zwei km Breite aussergewöhnlich für die Westküste. Nordic-Walker und Jogger haben ungezählte Möglichkeiten, ihren Sport auszuüben. Und dass man überall gut und gesund essen kann, versteht sich bei diesen nordischen Gesundheitsaposteln von selbst.

Auskünfte gibt es bei der Tourismus-Zentrale St. Peter-Ording, Tel. 04863-999-0